Girls und Boys Day 2026

Klassenzimmer

Am Donnerstag, dem 23.04.2026, war es wieder soweit: Unsere Türen standen offen für zwölf interessierte Schüler:innen, die sich für Jobs interessieren, die nicht „typisch Mädchen“ oder „typisch Junge“ sind. Das ist nämlich der Grundgedanke des Boys- und Girlsdays.

Mädchen lernen Programmieren bei Marleen

Vorallem im Softwarebereich war der Ansturm bei uns riesig. Insgesamt acht Mädchen wollten sich ansehen, wie der Job eines Softwarenentwicklers – beziehungsweise einer Softwareentwicklerin aussieht. Betreut wurden sie von Marleen, die bei uns auch die MyApp Programmierkurse (normalerweise an Schulen) durchführt. Diesesmal wurde der Kurs an unseren großen Küchentisch verlegt. Dort war genügend Platz für Beamer, Tablets, Testsmartphones und alles weitere, was die Mädchen zum Programmieren so brauchten.

Bevor das eigene Programmieren so richtig startete, lernten die Mädchen erst einmal, wie eine fertige App genau funktioniert. Dafür sollten sie unsere Heroesapps gründlich auf den Prüfstand stellen: Was funktioniert gut? Was kann noch verbessert werden? Denn Programmieren ist immer ein Prozess: Apps sollten immer wieder getestet und weiterentwickelt werden.

Gegen Nachmittag durften die Acht dann selber richtig loslegen. Nach einer Einführung von Marleen probierten sie sich mit dem MIT App Inventor selber aus. Am Ende des Tages konnten die Acht bereits einen eigenen Würfel programmieren, welcher beim Schütteln des Handys zufällig eine Zahl zwischen 1 bis 6 anzeigt. Ein Mädchen begann sogar eine eigene Malapp zu programmieren.

Eat, Sleep, Code, Repeat

Jungs lernen unsere Aufgaben im Bildungsbereich kennen

Doch auch vier interessierte und aufgeweckte Jungs durften wir in unseren Räumlichkeiten begrüßen … zumindest am Nachmittag. Denn der Tag startete gemeinsam mit Tokjona und einer Grundschulklasse mit dem Kurs YoungHeroes. Das ist unser Finanzbildungsangebot für Grundschulen. Während die Jungs von den Tipps aus dem Workshop (zum Beispiel was man mit seinem Taschengeld eigentlich kaufen kann und wie man echte Geldscheine erkennen kann) das eine oder andere Neue lernen konnten, durften sie zudem mitverfolgen, wie das Wissen grundschulgerecht vermittelt wird.

Nachmittags durften sich die vier auch weiterhin mit unseren Heroesapps beschäftigen. Zuerst mit Tokjona, dann mit Laura. Diese hatte außerdem noch eine weitere Aufgabe mitgebracht. Gemeinsam haben die Jungs das Angebot Handysektor (welches wir bei mecodia betreuen) auf Herz und Nieren getestet. Dabei konnte Laura auch viele spannende Einblicke der Jungs mitnehmen, die für Artikel oder Infospostings auf der Webseite oder Social Media aufgegriffen werden können.

Fast leerer Pizzakarton

Nach dem Schuften kommt das Schlemmen

Unsere zwölf „Ein-Tages-Praktikant:innen“ brachten auch jeden Menge Hunger mit. Insgesamt sechs große Familienpizzen waren da genau das Richtige … auch wenn die eine der Pizzen (Pizza Hawaii) dann doch ziemlich umstritten war.

Wir hatten viel Freude mit den „Boys und Girls“ und hoffen, dass auch ihr den Tag bei mecodia in guter Erinnerung behaltet.

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